

Die kleine Sandstraße die Allee hinauf - hier liegt das Anwesen Grillenöd wie eine Welt für sich.
Auf den Wiesen und Weiden um die Häuser grasen die Tiere, es ist still, man hört nur die Bäume rauschen. Grillenöd hat eine besonders schöne Aussicht über die weite hügelige Landschaft Niederbayerns.
Das rote Haus wurde mit Holz aus dem eigenen Wald gebaut. Wer breite Dielen, schwedische Antiquitäten und weiße Schleiflackmöbel liebt kann entweder die Südost-, die Nordwest- Seite oder auch das ganze Haus mieten - und das Leben und die Stille auf Grillenöd genießen.
Das weiße Haus ist symmetrisch angelegt. Hier wohnt Mona Zimen mit ihren vier Kindern. Im Erdgeschoß befindet sich ihr Bildhaueratelier.
Die Kapelle von Grillenöd liegt über dem Hof oben am Waldrand. Sie wurde 2003 errichtet. Seit dieser Zeit hat die Malerin Rut Kohn mit ihren bemalten Holztafeln den gesamten Innenraum ausgestaltet. (Artikel - "Den Kosmos mit dem Buntstift gefasst")
Der rotbemalte Stall und der Schuppen stehen in einer kleinen Senke. Im Winter leben hier alle Tiere zusammen, im Sommer dürfen die Kinder der Kindercamps auf dem Dachboden schlafen unterm Gebälk im Heu.
Die Saunahütte am Badeweiher duckt sich klein und verborgen von einem Grasdach geschützt in die Mulde bei der großen Weide. Nach dem Aufwärmen kann man vom Steg direkt in den kühlen frischen Weiher springen.
Das Waschhaus vor dem Heulager wird als Waschstation bei den Sommercamps genutzt. DIe Kinder waschen sich überm Granittrog bei weitem Blick übers Land mit kaltem Quellwasser. Vom sonnenwarmen Tank wird es von Hand zur Dusche gepumpt.
Das Hühnerhaus haben die Kinder bei den Sommercamps selber gebaut. Hier wurden schon viele Hühner gezähmt, Eier fürs Frühstück gesucht und die kleinen Küken bei der Futtersuche beobachtet.